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Umset­zung & Ver­kauf einer Idee in der „ech­ten Welt“!

Oft errei­chen uns Anfra­gen von Erfin­dern, die eine „reine“ Idee haben, wel­che sie ver­kau­fen wol­len. Die Idee ist ein guter Anfang, aber bei Wei­tem noch nicht gut genug. Lei­der fehlt häu­fig die Bereit­schaft in die eige­ne Idee Geld zu inves­tie­ren. Durch unse­re Unter­hal­tungs­land­schaft ver­brei­tet sich außer­dem noch die Mei­nung unter den Erfin­dern, dass Inves­to­ren in „frühe“ Ideen inves­tie­ren. Nicht sel­ten hören wir Aus­sa­gen wie „Dann geh ich halt ins Fern­se­hen zu den Löwen und hol mir Geld“.

Die Annah­me mit einer blo­ßen Idee ins Fern­se­hen zu gehen und bei einem Show­for­mat Geld zu bekom­men, hat lei­der nichts mit rea­lis­ti­scher Ideen­um­set­zung zu tun. Wirk­lich nie­mand bezahlt frei­wil­lig Geld für eine „reine“ Idee. Der Ver­kauf einer Idee ist um eini­ges schwie­ri­ger und umfang­rei­cher als in der Vor­stel­lung manch einer Erfinder.

Fern­seh­shows basie­ren auf Cas­tings und Unter­hal­tungs­wert. Wenn jemand denkt, dass TV-Inves­to­ren Geld zu ver­schen­ken hät­ten, täuscht er sich. Eben­so unwahr­schein­lich ist es, eine Ein­la­dung für so eine Show zu erhal­ten, um eine unaus­ge­ar­bei­te­te Idee vor­zu­stel­len, wo weder die Funk­tio­na­li­tät der Idee erwie­sen (z.B. durch einen Pro­to­typ oder eine Pro­dukt­klein­se­rie) noch ein rea­ler finan­zi­el­ler Gewinn durch die Idee in Sicht­wei­te des Inves­tors ist.

 

MACHEN statt WÜNSCHEN!

Die wich­tigs­te Vor­ge­hens­wei­se bei der Umset­zung einer Idee ist das „MACHEN“! Um Inves­to­ren von einer Idee zu über­zeu­gen, muss man zei­gen kön­nen, wie man damit Geld ver­die­nen kann. Inves­to­ren möch­ten ihr Geld im bes­ten Fall mit Gewinn zurück­ha­ben. Wenn dies nicht der Fall ist, sehen sie in der Regel von der Ver­ga­be eines Invest­ments ab.

Das „MACHEN“ ist also nicht mehr als eine Idee so weit aus­ge­ar­bei­tet, vor­be­rei­tet und geschützt zu haben, um sie anbie­ten zu kön­nen. Da sind viele Schrit­te vor­her not­wen­dig und genau dabei hilft die Erfinderberatung.

 

Erschaf­fen einer rea­li­sier­ba­ren Grundidee

Klei­ne Ver­bes­se­run­gen von bestehen­den Pro­duk­ten sind essen­zi­ell aber allein nicht aus­rei­chend. Die Grund­idee muss ein rele­van­ter Pro­blem­lö­ser sein. Es ist nicht genug, bestehen­de Erfin­dun­gen mit ein paar Details zu ver­se­hen. Man darf nicht ver­ges­sen, diese Pro­dukt­ideen gehö­ren bereits jeman­den und im Hin­ter­grund lau­fen bereits Wei­ter­ent­wick­lun­gen, die für den Kon­su­men­ten noch nicht ersicht­lich sind. Es ist durch­aus mög­lich, dass bereits neue Model­le eines Smart­pho­nes bereits mit diver­sen Eigen­schaf­ten ver­se­hen sind, die die jet­zi­gen Genera­tio­nen zum Erschei­nungs­da­tum noch nicht hatten.

Kein Inves­tor, keine Fern­seh­show und auch keine sta­tis­ti­schen Erhe­bun­gen kön­nen aus einer Idee mehr machen als sie ist. Die Grund­idee ist somit aus­schlag­ge­bend für die Chan­cen am Markt. Eine Idee muss von Anfang an, ohne irgend­wel­che Medi­en­hil­fe, Inves­to­rennetz­wer­ke oder über­trie­be­ne Wer­bung über­zeu­gen kön­nen. Wenn viele Leute die Idee gut fin­den und sie sich auch noch ein­fach rea­li­sie­ren lässt, dann ist man schon am rich­ti­gen Weg.