BlogEin Spiel entwickeln & schützen: Brettspiel mit Würfel und Figuren

Die Kunst, ein Spiel zu entwickeln

Gesell­schafts­spie­le zäh­len nach wie vor zu den belieb­tes­ten Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten. Bestimmt hat­ten Sie auch schon ein­mal eine Spiel­idee und haben sich gefragt, wie man diese am bes­ten umset­zen oder ent­wi­ckeln kann.

Von der Idee bis zum fer­ti­gen Spiel kann es jedoch ein wei­ter Weg sein. Wenn man aber ein paar grund­le­gen­de Vor­be­rei­tun­gen trifft und anschlie­ßend die rich­ti­gen Schrit­te geht, gelingt die Spie­le­ent­wick­lung leich­ter und die Spiel­idee lässt sich effek­ti­ver vermarkten.

Die Grund­pfei­ler der Spie­le­ent­wick­lung: Wenn Sie eine Spiel­idee haben, legen Sie zuerst fest, wel­che Art von Spiel (Strategie/Kartens/Brettspiel/Geschicklichkeit…) es wer­den soll und um was es dabei geht.

Unser Tipp: Am bes­ten funk­tio­niert das, wenn Sie schon jetzt Ihre Gedan­ken auf­schrei­ben und anfan­gen sich Noti­zen zu machen.

Thema und Ziel­grup­pe mit­ein­an­der vereinen

Das Thema bzw. der Gegen­stand des Spiels ist aus­schlag­ge­bend. Denn daran ori­en­tiert sich auch die Ziel­grup­pe, deren Alter und die damit ver­bun­de­nen Vor­aus­set­zun­gen bezüg­lich Vermarktung.

So macht es zum Bei­spiel einen Unter­schied, ob das Spiel für Kin­der, Pro­fis oder Gele­gen­heits­spie­ler ent­wi­ckelt wer­den soll. Unser Tipp: Grund­la­gen­re­cher­chen hel­fen dabei her­aus­zu­fin­den, was für die Ziel­grup­pe wich­tig ist und wel­che Erfor­der­nis­se erfüllt sein sollen.

Je bes­ser Sie Bescheid wis­sen, was Ihre Ziel­grup­pe genau braucht und wie Sie diese begeis­tern kön­nen, desto bes­ser gelingt die Umsetzung.

MÄDN Nahaufnahme

Spiel­an­lei­tung und Regeln gezielt erstellen

Anschlie­ßend soll fest­ge­legt wer­den, für wie viele Spiel­teil­neh­mer das Spiel gemacht ist.

Essen­zi­ell ist der genaue Ablauf des Spie­les. Fra­gen Sie sich folgendes:

  • Mit was fängt man an? 
  • Wel­che Rei­hen­fol­ge muss beach­tet wer­den? (Wer macht was und wann genau?) 
  • Was ist das Ziel des Spieles?

Daher ist eine ein­fa­che, ver­ständ­li­che und chro­no­lo­gisch auf­ge­bau­te Spie­le­an­lei­tung der Kern jeder Spiel­ent­wick­lung. In der Spiel­an­lei­tung ist auch auf­ge­führt, wel­che Kom­po­nen­ten oder Spiel­ma­te­ria­li­en das Spiel beinhal­tet (z.B. 4 Blaue Kar­ten, Spiel­feld, 1 Wür­fel). Beson­de­res Augen­merk soll­te auf das Regel­werk gelegt wer­den. Dabei kann man sich z.B. gut an sei­nem Lieb­lings­spiel ori­en­tie­ren und nach­se­hen, wie hier das Regel­werk bzw. die Spie­le­an­lei­tung ange­legt ist.

Unser Tipp: Wenn Sie ein Spiel ent­wi­ckeln ist es wich­tig, das Regel­werk bzw. die Spiel­an­lei­tung aus­zu­ar­bei­ten und auch nie­der­zu­schrei­ben, sodass eine aus­sa­ge­kräf­ti­ge Beschrei­bung sowie eine schlüs­si­ge Anlei­tung vorliegt.

Anschlie­ßend müs­sen die nie­der­ge­schrie­be­nen Spie­le­re­geln in der Pra­xis über­prüft wer­den. Dafür kann mich sich das Spiel­ma­te­ri­al bzw. die Spie­l­u­ten­si­li­en ent­we­der selbst  zusam­men­stel­len (Dum­mys aus Pappe) oder man bestellt das nöti­ge Mate­ri­al im Inter­net wie z.B. bei https://www.spielematerial.de/

Schiedsrichter zeigt Karte

Wer ein Spiel ent­wi­ckelt, muss es auch testen 

Jetzt müs­sen Sie kon­se­quent Pro­be­spie­le machen und schau­en, ob alles stim­mig ist und die Spiel­re­geln gut ver­ständ­lich sind. Dafür emp­feh­len wir: Das Spiel samt Anlei­tung von Per­so­nen spie­len zu las­sen, wel­che es noch nicht ken­nen. Dies soll­ten ver­trau­te Per­so­nen sein (im bes­ten Fall kann man diese mit einer Geheim­hal­tungs­er­klä­rung zu still­schwei­gen ver­pflich­ten). Zudem kann man sein Spiel­idee schüt­zen. Wel­che Mög­lich­kei­ten es hier gibt erklä­ren wir in unse­rem Blog­bei­trag “Wie schütz man eine Spiel­idee?”.

Unser Tipp: Die Test­per­so­nen sol­len bei Unklar­hei­ten Fra­gen und Unstim­mig­kei­ten notie­ren, sodass das Regel­werk anschlie­ßend über­ar­bei­tet wer­den kann. Wich­tig ist, dass das Spiel dyna­misch ist und Spaß macht. Erst wenn die Spiel­idee bzw. Spiel­an­lei­tung fer­tig aus­ge­ar­bei­tet ist, kann es Sinn machen, sich über die opti­sche Gestal­tung Gedan­ken zu machen. Die bes­ten Chan­cen haben Spie­le, wenn das Kon­zept stim­mig und wohl­über­legt ist.

Schachspiel zwischen Gorilla und Mensch

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